Deutsche Lufthansa AG – Auswirkungen des geplanten Streiks am 11 Februar 2026

Die Deutsche Lufthansa AG hat am 11 Februar 2026 angekündigt, dass aufgrund eines Warnstreiks von Piloten und Kabinenpersonal erhebliche Flugausfälle zu erwarten sind. Die Aktion betrifft vor allem Flüge von den Berliner Flughäfen BER (Schönefeld) sowie von Stuttgart, Zürich, Basel und Genf. Die betroffenen Fluggesellschaften sind Lufthansa, Lufthansa CityLine und Lufthansa Cargo.

1. Umfang der geplanten Streiks

  • Piloten: Ankündigung eines Arbeitsniederlegungsprotests gegen den 11. Februar 2026.
  • Kabinenpersonal: Genauso wie die Piloten kündigen auch die Kabinencrew ihre Teilnahme an einem Warnstreik an.
  • Betroffene Routen:
  • BER – Frankfurt und München
  • Stuttgart – Zubringerflüge nach Frankfurt und München
  • Zürich, Basel und Genf – Flüge mit Lufthansa CityLine und Lufthansa Cargo

2. Reaktionsschritte der Lufthansa AG

  • Streichung von Flügen: Lufthansa hat keine exakte Zahl der gestrichenen Flüge veröffentlicht, jedoch wurde die Meldung, dass sämtliche Flüge an diesem Tag „stillstehen" werden.
  • Vermeidung von Eskalationen: Der Personalvorstand Michael Niggemann bezeichnete die Streiks als „völlig unnötige Eskalation".
  • Kooperation mit dem Verkehrsverbund: Lufthansa kündigte an, die Folgen für Passagiere mit der Bahn abzufedern und alternative Verbindungen anzubieten.

3. Auswirkungen auf andere Lufthansa‑Unternehmen

  • Swiss, Austrian, Ita, Brussels Airlines, Eurowings und Discover: Laut Der Standard werden diese Tochtergesellschaften von den angekündigten Arbeitskämpfen nicht betroffen sein.
  • Lufthansa Cargo: Trotz der Streiks beginnt die Lufthansa Cargo am selben Tag den regulären Einsatz von A321P2F-Flügen nach Rom, wie von aircargonews.net berichtet.

4. Reaktion der Gewerkschaft und des Bundesverkehrsministeriums

  • GDL‑Verhandlungen: Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft der Lufthansa‑Piloten (GDL) bleibt in den Fokus der Medien. Die Diskussion dreht sich um Lohnerhöhungen und Arbeitsbedingungen.
  • Bundesverkehrsministerium: Das Ministerium hat den Streik als „nicht zu befürworten" bezeichnet und fordert eine einvernehmliche Lösung.

5. Prognose für den nächsten Tag

Lufthansa hat angekündigt, für den 12. Februar 2026 wieder mit regulären Flügen zu rechnen, sofern keine neuen Arbeitsniederlegungen eintreten. Passagiere, die ihre Reisepläne ändern müssen, sollten sich frühzeitig an die jeweiligen Fluggesellschaften wenden, um Umbuchungen oder Rückerstattungen zu prüfen.

Die angekündigten Streiks stellen ein bedeutendes Ereignis für die Luftfahrtbranche dar, da sie die Flugkapazität in mehreren Großflughäfen Deutschlands und der Schweiz unmittelbar beeinträchtigen. Lufthansa AG arbeitet aktiv an Lösungen, um die Auswirkungen für Passagiere zu minimieren, während die Gewerkschaft ihre Forderungen weiterhin durchsetzt.